Mein großes Finnland-Norwegen Abenteuer – Planung, Probleme, Lösungen

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So ist es im Leben. Du denkst, du hast noch so viel Zeit und dann BÄÄNG, musst du der Wahrheit ins Gesicht sehen, dass es eine Lüge ist.
Der Gedanke noch viel Zeit zu haben, beruht auf eine einfache Ausrede etwas hinauszuschieben. So ging es mir, ich habe viel geplant, was ich während meiner Zeit in Finnland machen möchte, und nun, sitze ich bei schönem Wetter zu Hause und muss packen, weil ich das alles vor mir hergeschoben habe.
Ich wollte doch noch so viel machen!

Aber gut, umso mehr freut mich, dass die nächsten drei Wochen von Abenteuer geprägt sein werden. Ich bin froh, dass meine Freundin Anke, meinem Vorhaben zugestimmt hat und mitkommt, denn wer weiß, wie ich den Plan sonst umgeändert hätte.

Wie es dazu kam

Eines Tages schaute ich mir einige Videos zu den Lofoten und Norwegen im Frühling an und dachte, dass es doch etwas kurios ist, neun Monate in Finnland zu verbringen ohne doch wenigstens einmal in Norwegen gewesen zu sein. Dabei war ich, als ich Inari besucht habe (der ganz hohe Norden) doch Norwegen so nah. Inspiriert von der Geschichte einer Couchsurferin meiner Freundin, die von Amsterdam zum Nordkap getrampt ist und von meinem Entschluss, endlich das Trampen auszuprobieren, dachte ich, dass ich es doch verbinden könnte.

Aber es standen noch andere Sachen auf der Wunschliste:

  • endlich mal in das Dreiländereck nahe Kilpisjärvi, da wo Schweden, Norwegen und Finnland zusammentreffen und von wo aus, es nicht mehr zum höchsten Punkt Finnlands (Haltitunturi), weit ist.
  • die nördlichste Unistadt Europas – Tromsø, die ich unbedingt besuchen wollte
  • eine Trekkingtour vor meiner Abreise machen
  • die Lofoten besuchen

Ich wusste, dass ich doch alles verbinden könnte, aber wie?

Im Februar stellten – Anke, die ich beim Couchsurfing traf, und ich – fest, dass wir in Juni etwa 3 Wochen Zeit haben, und diese unbedingt für eine gemeinsame Tour nutzen sollten. Ich erzählte ihr, was ich alles machen möchte und sie stimmte mir zu.

Das Problem

  • Ich bin von Gegensätzen geprägt – einerseits sehr nachlässig mit der „Ach, wird schon“ Mentalität und andererseits übertrieben übervorsichtig (ich prüfe abends mindestes 10 mal nach, ob ich wirklich alle Elektrogeräte ausgeschalten habe. Wirklich. Manchmal mache ich sogar ein Bild davon, um mich im Bett davon zu vergewissern) – meine Gedanken über das Trampen waren von meinem beiden Seiten befallen
  • Besonders verlockend wäre zum Nordkap zu trampen und dann weiter nach 24 Kilometer entfernte Nordkinn (das nördlichste Ende des europäischen Festlandes) zu wandern. Als besonderes Problem sah ich das Wetter in Juni. Bei schlechten Wetterverhältnissen ist eine Wanderung dorthin nicht ganz ungefährlich, außerdem liegt dort mit großer Wahrscheinlichkeit noch Schnee.
  • Auch eine Wanderung zum höchsten Punkt Finnlands – dem Berg Halti – muss aus den gleichen Grund ausfallen – Schnee und Erosionsgefahr.
  • Auch sind viele Wanderwege in Lappland bis 15. Juni gesperrt

So hatte ich Angst, dass wir a) nirgendwo auf der geplanten Strecken wandern können und b) die Strecken viel zu lang sind und wir nicht alles mitnehmen können in der kurzen Zeit und c) das mit dem Trampen in die Hose gehen wird

Die Lösung

Natürlich gibt es, wie immer, für alles eine Lösung.

  • Mit meiner Angst zu trampen habe ich mich genug auseinandergesetzt. Meine Gedanken dazu findest du in dem Artikel: Trampen – zwischen Angst und Abenteuerlust
  • Wenn Halti und Nordkinn ausfallen, dann müssen wir uns eine andere Trekkingroute suchen, eine wo nicht so viel Schnee liegt, also südlicher gelegen. Zeitgleich las ich sowohl in der Outdoor Zeitschrift (04/15), als auch online beim Norr Magazin über die Vesterålen. Die Versterålen waren als ein der Frühlingshighlights beschrieben. Warum also nicht Vesterålen, anstatt Lofoten? Da die beiden Inselgruppen nicht so weit auseinanderliegen, bin ich mir sicher, dass sie auch fantastisch sind.
  • Auch wenn wir nicht zum Haltitunturi, den höchsten Punkt Finnlands aufgrund des Schnees wandern können, gibt es keinen Grund das Dreiländereck auszulassen.

Das alles musste erstmal in meinem Kopf sortiert und zu einem Plan zusammengestellt werden.
Und hier kommt das Ergebnis:

Der Plan:

Die geplante Route im Überblick:

1. Station – Oulu

Oulu ist eine Stadt im Nordwesten Finnlands, fast in Lappland. Nach hier können wir günstig mit dem Onnibus kommen.
Meinen Artikel zum günstig reisen in Finnland findest du hier.
Warum Oulu?
Ersteinmal ist Oulu das Tor nach Lappland: Von hier werden wir etwa 600 Kilometer nördlich nach Kilpisjärvi trampen.
Laut Wikipedia ist Oulu die nördlichste Großstadt der Europäischen Union. Aha. Naja. Ich kenne schon diese finnischen „Großstädte“. Fast so groß, wie mein Kiez in Berlin. Spaß beiseite, du weißt hoffentlich, was ich meine. Aber genau das freut mich auch an Finnland: selbst in einer „Großstadt“ findest du genug Ruhe und Einsamkeit.

Möchtest du dir einen schnellen Überblick über Oulu erschaffen, findest du hier ein cooles Video.

Oulu hat meine Aufmerksamkeit dann erregt, als die Mitbewohnerin meiner Couchsurfergastgeberin in Inari hat von den Stränden Oulu geschwärmt.

Was wir dort machen möchten:

  • ein Fahrrad mieten und so die Stadt kennenlernen, hoffentlich bekommen wir auch ein paar coole Tipps unserer CS-Gastgeber.

Einfach mal die Strandpromenade langschlendern, mit einem Cider (am liebsten den schwedischen Erdbeere-Limette Rekorderlig Cider…mmh!) in der Hand und den Sommeranfang genießen. Wofür brauchen wir mehr Pläne?

2. Station Oulu-Kilpisjärvi

Ab hier wird es ernst. Wir werden das erste Mal auf der Strasse stehen und unseren Daumen raushalten! Bitte drück uns die Däumchen, dass wir mitgenommen werden! Von Oulu nach Kilpisjärvi sind es etwa 600 Kilometer, wenn wir sie nicht an einem Tag schaffen, werden wir einfach das Zelt irgendwo aufschlagen.

Wie das Trampen bei uns klappt, erfährst du bei Facebook und Twitter. Folgst du mir schon?

3. Station Kilpisjärvi – ein Dorf mitten in der Wildnis

Yay! Endlich wird mein Traum wahr – wir werden zu dem Dreiländereck wandern. Kilpisjärvi ist besonders für seine Polarlichter berühmt – nirgendwo sonst in Finnland kannst du sie mehr zu sehen bekommen als in Kilpisjärvi – in etwa zwei von drei Nächten außerhalb der Sommerzeit. Leider habe ich es nicht im Winter dorthin geschafft. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, ne? Umgekehrt scheint hier von Mai bis August ununterbrochen die Sonne.

Ein paar Facts über Kilpisjärvi

  • hat Europas sauberste Luft
  • nur 50 Kilometer vom Eismeer entfernt
  • viele seltene Tier-und Pflanzenarten
  • liegt am Fuße des 1300 Meter hohen Saana Fjells am Ufer des Kilpisjärvi-Sees
  • Kilpisjärvi befindet sich mitten im Nirgendwo und ist eine Siedlung in der absoluten Wildnis
  • dort gibt es ein kleines Hotel , eine Grundschule, Forschungseinrichtung und ein Radio Observatorium
  • es gibt eine einzige Strasse Die nächste Siedlung ist etwa 50 Kilometer am Arktischen Ozean gelegen Also mitten in der Natur.Verschont vom Tourismusandrang. Ich bin schon sehr gespannt!

Was wir dort vorhaben:

  • Zum Dreiländereck wandern – also dort wo sich Finnland, Schweden und Norwegen treffen
  • Ein paar Wanderungen rund um den Kilpisjärvi See
  • die Wildnis Lapplands in vollen Zügen genießen

Warum es mich immer wieder nach Lappland zieht, erfährst du hier.

4. Station Kilpisjärvi nach Tromsø

Jetzt geht es endlich nach Norwegen! Tromsø ist etwa 180 Kilometer von Kilpisjärvi entfernt, das sollten wir locker an einem Tag schaffen.
Ich war noch nie in Norwegen – aber alle scheinen in Norwegen gewesen zu sein, meine Eltern, mein Neufundländerbär, viele meiner Freunde aus der Welt. Einfach fast alle, so scheint es mir. Nur. ich. nicht. Das hat mich nie sonderlich gestört, aber ich bin dann einfach zu neugierig geworden.
Alles, was ich bis jetzt von Norwegen weiß, ist, dass es sehr teuer ist, atemberaubend schön, die Sprache Schwedisch sehr ähnlich ist (also ich nicht ganz untergehen werde), und aus Norwegen kommt auch Anita Hegerland – ja, das kleine süße Mädchen, das in den 70ern so einige Hits schaffte (mein absoluter Schlechte Laune Killer – oh, ich liebe Anita!).

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Schon meine Eltern begeisterten mich mit ihren Bildern von Norwegen.

Also genug gequatscht, es ist Zeit, nach Nordwegen aufzubrechen.

Aber erstmal zu Tromsø,

Was wir für Tromsø geplant haben?

Bis jetzt noch noch nichts. Einen Tag durch die Stadt schlendern, in der Umgebung wandern, Kayak rund um die Tromsøya oder Kanu auf den Signaldalselva und Skitbotnelva, vielleicht? Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Empfehlungen unserer Couchsurfing Gastgeber.

5. Station Tromsø-Versterålen

Und nun das Highlight unserer Reise (oder ist die ganze Reise an sich schon ein Highlight?) die Inselgruppe Vesterålen. Vesterålen sind nicht weit von den Lofoten gelegen und gelten als Geheimtipp, da die Meisten eher Lofoten besuchen.

Was ich mir von der Vesterålen erhoffe?

Strand. Meer. Atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Grün leuchtende Natur mit einigen Felsen, Aufstiegen und spektakulären Zeltplätzen. Auf den Vesterålen werden wir etwa 6 Tage verbringen.
Es sind bisher einige Wanderungen geplant, natürlich auch die Dronningruta eingeschlossen, die zu den schönsten Wanderwegen Norwegens zählt.

Etwas, was ich schon immer machen wollte, ist nach Mitternacht, wenn die Sonne scheint – baden zu gehen. Ich weiß, dass es kalt sein wird, aber es steht ganz hoch auf meiner Wunschliste. Hoffentlich habe ich genug Mut mir den Wunsch zu erfüllen. (Und hoffentlich gibt es da auch eine Sauna. Wie soll ich denn sonst 3 Wochen ohne Sauna auskommen?)

Hoch im Kurs steht auch die Besteigung des größten Bergs der Vesterålen – Møysalen, der mit seinen 1262 Metern hoch über den Meeresspiegel ragt. Dann würde ich das allererste Mal einen Gletscher bewundern können! Da weder Anke noch ich alpine Besteigungserfahrungen besitzen, können wir einer geführten Tour beitreten, aber ob wir das machen, entscheiden die Wetterverhätlnisse, unsere körperliche Verfassung und die Kosten.

6. Station: Rückweg nach Tampere

Am 21. Juni geht mein Rückflug nach Deutschland. Wie ich zurückkomme, weiß ich noch nicht. Wenn das Trampen gut klappt, dann so, vielleicht fahre ich auch ein Stück mit dem Bus.Ganz toll wäre es natürlich, vor Mittsommer nach Tampere zu kommen und den Mittsommer gemeinsam mit Anke zu feiern.

Aber das wird sich alles noch ergeben.

Und was ist mit Unterkunft und Fortbewegung?

Zunächst werden wir vorwiegend im Zelt übernachten, in Oulu und Tromsø werden wir couchsurfen. Wenn der Rücken nach vielen Zeltnächten in Vesterålen zu steif wird, können wir auf den Vesterålen in den DNT Hütten (Wildnishütten des norwegischen Wandervereins) übernachten.

Den ganzen Weg (außer von Turku nach Oulu) möchten wir trampen. Lediglich auf dem Rückweg, falls die Zeit knapp wird, nehmen wir einen Bus. Natürlich können wir als Alternative immer noch nach Tromsø bzw. Versterålen einen norwegischen Bus nutzen, das wir uns aber aufgrund der Kosten, nicht wünschen.

Fazit:

Wie du siehst, habe ich mir so einiges für die nächsten 3 Wochen vorgenommen.
Du hast bestimmt auch schon gemerkt, dass ich absolut keine Freundin von Planung und Organisation bin – was ich für einen Plan halte, wird für dich wahrscheinlich nur grobe Orientierung sein. Aber genau das macht den Reiz dieser Reise auch aus: wir sind sehr flexibel und können viele Tipps, die wir auf dem Weg bekommen, annehmen.

Wir haben uns die Tour noch in Februar grob überlegt – kaum zu fassen, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist es schon fast Juni und bald geht es für den Sommer Richtung Berlin, da freue ich mich, dass das Finnland-Norwegen-Wander & Trampen Abenteuer den Abschluss einer fantastischen Zeit in Finnland bildet.

Wenn du auch etwas unbedingt machen möchtest, dann mache es JETZT, später wirst du dafür keine Zeit mehr haben.

Möchtest du bei meiner Reise immer dabei und up to date sein?
Dann folge mir auf Facebook und Twitter – ich werde dort Updates, Fotos aber auch kurze Videos unserer Highlights posten!

Hast du ein paar Tipps, was wir in Tromsø und Versterålen unbedingt machen müssen?
Dann ab in die Kommentare damit!


Möchtest du mehr erfahren? In meinem 2 mal monatlich erscheinenden Newsletter nehme ich dich mit auf meine Abenteuer und gebe dir unveröffentlichte Tipps!



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8 Comments

  1. 1

    Ich denke mal, dass ihr meine Tipps eh schon eingeplant habt, aber schreibe trotzdem mal was ;). In Tromso vor Mitternacht auf jeden Fall auf den Storsteinen fahren. Die Aussicht von dort oben ist einmalig und kurz nach/vor Mitternacht sieht man auch das Hurtigruten Schiff einfahren, samt Mitternachtssonne. Wenn es euer Budget erlaubt, dann würde ich mir das Polaria Museum anschauen. Das Polar Museum fand ich auch sehr interessant, das Tromso University Museum wiederum nicht ;). Nachmittags bzw nachts legen ja auch die Hurtigruten an, die man als Besucher auch besuchen und wo man sich zb etwas in der Cafeteria bestellen kann – ist aber kein Muss um auf das Schiff zu kommen ;). Und ich persönlich finde die Preise auf dem Schiff auch nicht teurer als auf normalen Fähren oder in Cafés. Dazu bekommen Postkarten dort in den Briefkasten eingeworfen einen Hurtigruten Stempel :P. Um Mitternacht findet in der Eismeerkathedrale auch täglich ein Konzert statt, wenn das auch etwas für euch sein sollte 😉
    Aber rund um Tromso gibt es auch zahlreiche tolle Ziele in der Natur, die ich aber aufgrund der Witterung ausfallen lassen musste :(

    Auf den Vesterålen würde ich euch einen Ausflug mit den Hurtigruten empfehlen. Ab morgens bis 15 Uhr fahren Sie verschiedene Häfen auf den Insel an. Ist natürlich um diese Jahreszeit überfüllt mit deutschen Touris (was mir damals auch zu blöd war, als ich auch als Abschiedsreise nach meinem Jahr in Finnland Richtung Nord-Norwegen bin ;)). Und ist auch immer eine Budgetfrage…
    Selbst war ich noch nicht dort, aber auf Bildern schaut der Sandstrand von Bo traumhaft aus! Jedoch kann es sein, dass die Mitternachtssonne hinter den Bergen steht, da der Strand doch eher westlich ausgerichtet ist. Aber da verlassen mich meine Geographie Kenntnisse 😉

    Zu Kilpisjärvi will ich euch noch den Tipp geben, dass es dort noch nicht mal einen Geldautomaten gibt. Vielleicht habt ihr euch ja inzwischen eh schon so sehr an Kartenzahlung gewöhnt, dass euch das egal sein kann. Aber man weiß ja nie. Ich hätte damals blöd ausgeschaut, wenn ich mich auf einen Automaten verlassen hätte (mit dem ich auch gerechnet hatte…) 😉

    Wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß und super Wetter! Nordnorwegen ist nochmal eine andere Welt und Kilpisjärvi gehört zu meinen Lieblingsorten in Finnland! Und werde die Tour spannend verfolgen :)

    • 2

      Wow, Steffi, vielen lieben Dank für deine zahlreichen Tipps! Wir wussten noch ziemlich gar nichts vorher, weil ich nie so richtig recherchiere, sondern mich auf die Tipps anderer Reisender verlasse :) Ich werde versuchen, alle Tipps umzusetzen, sie hören sich großartig an!
      Was hast du in Finnland gemacht und in welcher Stadt hast du gewohnt?

      Liebe Grüße, Ana

      • 3

        ich schau immer mal wieder bei dir vorbei, aber hatte total vergessen, dass ich dir ja einige Tipps hinterlassen habe…musste ich jetzt direkt mal naschauen ;). Schön, dass ihr etwas umsetzen konntet!
        ich hab auch in Finnland studiert für ein Jahr. Direkt in Rovaniemi und seitdem lässt mich der Norden auch nicht mehr los. Um so toller finde ich deinen Blog…bringt mich immer so schön zurück…wenn ich selbst nicht oben sein kann. Gerade deine letzte Tour nach Tromso und weiter…schöne Erinnerungen bei mir, hach :)

        • 4

          Hach, ich kenne das mit den Erinnerungen! :)
          Oh Rovaniemi, das ist ja toll! Da war ich auch schon sehr oft. Die Stadt an sich fand ich jetzt zwar nicht so herausragend (vielleicht ist das ja wenn man da wohnt anders) aber die Natur dort…einfach wunderschön. Im Winter war ich so aus dem Häuschen, so viel Schnee zu sehen, dass meine Gastgeber mich für etwas verrückt hielten 😛 In 2 Wochen geht es wieder kurz dahin auf dem Weg nach Utsjoki:)

  2. 5

    Hey Ana,
    da habt Ihr Euch echt ne tolle Tour überlegt! Ich war auch schon mal 3 Wochen in Tromsoe und kann Steffis Tipps nur unterschreiben. Auf den Storsteinen kann man auch hoch wandern. Dauert ca. 2 Stunden, zumindest für unerfahrene Wanderer/Bergsteiger wie mich :)

    Die Hurtigrutenschiffe kann ich auch wärmstens empfehlen und es gibt immer tolle Studentenrabatte. Ich bin damals von Tromsoe nach Trondheim gefahren. Das hat 3 Tage gedauert und ging durch die Lofoten, die wirklich atemberaubend schön sind! Vielleicht eine Alternative, wenn Ihr sie trotdem sehen wollt aber nicht hoch wandern könnt?

    Ich wünsche Euch eine tolle Zeit und werde Euch auf jedenfall auf FB und Twitter folgen!

    Liebe Grüße aus Tampere,
    Carina

    • 6

      Hei Carina,
      leider hat es mit dem unterwegs Onlinesein nicht so geklappt, wie ich mich vorgestellt habe, deshalb kommt meine Antwort auch erst jetzt. Deine und Steffis Tipps habe ich versucht umzusetzen! Wir waren auf den Störsteinen, es war absolut schön und die Waffeln in dem Restaurant da oben nicht zu verachten. Auch das Hurtigrutenschiff haben wir besucht, aber weil wir nicht so viel Zeit und Geld eingeplant haben, kann ich mir auf der nächsten Reise, zumindest auch eine kurze Tour vorstellen. In Tromsø haben wir das Polar Museum und das Polaria besucht, da werde ich aber noch etwas darüber schreiben. Was hast du dort 3 Wochen lang unternommen? :)

      Liebe Grüße, diesmal auch aus Tampere,
      Ana

  3. 7

    Eine Route genau nach meinem Geschmack – super! Ich finde Deine „Planung“ bzw. Orientierung perfekt. Ähnlich hatte ich es während meiner 3-monatigen Auszeit in Brasilien gemacht und empfand es als ideal. Norwegen reizt mich auch – hey, auch ich war noch nie dort! 😉 Werde Eure Reise in jedem Fall auf Twitter und Facebook verfolgen (warum ich Dir nicht schon früher gefolgt bin, ist mir ein Rätsel 😀 ).

    Ach übrigens: Zeit hast Du IMMER – Du musst sie Dir nur nehmen (wollen) :) LG und ganz viel Spaß! Bianca

    • 8

      Hei Bianca!
      Am Ende ist doch noch einiges anders gekommen als geplant, wie du schon vielleicht auf meiner Facebookseite gelesen hast, das beweist nochmal wie wichtig uns nur eine grobe Orintierung war. Anstatt uns über einige Sachen maßlos zu ärgern, haben wir es einfach hingenommen und doch noch wunderbare Zeit gehabt.
      Und mit der Zeit hast du absolut recht!

      Liebe Grüße,
      Ana

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